Unsere Lieblingsrezepte

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Grundrezepte

 

Knoblauchpüree für Liebhaber

Wir essen sehr viel Knoblauch, doch die tägliche Zubereitung ist uns zu mühevoll, daher pürieren wir immer gleich mehrere Knollen und würzen unsere Mahlzeiten "löffelweise".

Knoblauch, 2-3 Knollen (nicht Zehen)
Olivenöl, viel

Nach Bedarf Knoblauchzehen schälen, eventuelle Schadstellen entfernen und je nach Größe halbieren oder vierteln. In ein geeignetes Gefäß füllen und mit einem Stabmixer zerkleinern bis etwa die Hälfte püriert ist. Mit einem großzügigem Schuss NEMEON Olivenöl auffüllen und alles gut durchpürieren. Die Gefäßwände abstreichen und Püree mit einer dicken Schicht NEMEON Olivenöl abdecken, um den Knoblauch vor Oxidation zu schützen. Mit einem Deckel verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.
So verarbeitet hält das Knoblauchpüree bis zu drei Monaten und zieht dabei herrlich durch. Mit Meersalz abgeschmeckt ergibt es eine herrliche Bruschetta-Basis.
 
       
 

Rucola-Pesto für die kleine Tafel

200 g Rucola (auch Rauke genannt)
1/2 TL Knoblauchpüree (1-2 Zehen)
150 ml NEMEON Olivenöl
50 g Parmesan
50 g Pinienkerne
Meersalz

Rucola waschen, den harten Stielansatz entfernen und mit dem Parmesan und den Knoblauchzehen in die Küchenmaschine/Mixer geben.
Alles klein hacken und dabei solange NEMEON Olivenöl zugeben, bis eine nicht zu flüssige Konsistenz entsteht.
Pinienkerne trocken anbraten, dann direkt in die Küchenmaschine geben und noch einmal kräftig durchmixen.
Vorsichtig mit Meersalz abschmecken, denn das Pesto wird beim Durchziehen deutlich intensiver.

Minz-Öl für Salat

250 ml NEMEON Olivenöl
3-4 Zweige Minze
Knoblauch nach Wunsch

Wir verwenden immer ein 1-kg-Honigglas für die Zeit des Durchziehens. Die Minze nur so klein schneiden, dass sie im Glas vollständig abgedeckt wird vom Olivenöl. Wenn man mag, Knoblauch hinzufügen, das Glas verschrauben und zwei Wochen dunkel lagern. Nach dieser Zeit durch ein Sieb abseihen und in eine lichtgeschützte Flasche zur Aufbewahrung geben.
Dieses Öl wird Ihren Salaten eine wunderbar mediterrane Note verleihen.

Unser Minz-Öl ist am Ende der Salatsaison immer alle, für die Haltbarkeit bedeutet das, mindestens fünf Monate bei lichtgeschützter Lagerung.

 
       
 

Zitronen-Ingwer-Sirup

Köstliche Alternative zu gekauften Limonaden

Zutaten

1 Liter frisch gepresster Zitronensaft
1 kg Zucker (am besten Rohrohrzucker)
Ingwer nach Geschmack

Zubereitung

Zunächst einmal müssen die Zitronen gesaftet werden. Damit man später im Glas nicht so viele "Flocken" hat, gießt man den Saft mehrfach durch ein feines Sieb, in der Regel so zwei bis drei Mal.
Der Ingwer wird geschält und in feine Scheiben geschnitten, die groß genug sind, um sie problemlos im kochenden Saft wiederzufinden. Für eine feine Note nimmt man etwa fünf Scheibchen, für einen kräftigen Ingwergeschmack bis zu 20.
Man nehme einen großen Topf, bedecke den Boden mit Zucker und spritze ein wenig Wasser darauf, dann wird dieser erhitzt und karamellisiert. Sobald dieser komplett eine leichte Färbung (nicht zu dunkel werden lassen) angenommen hat, nimmt man den Topf von der Herdplatte und gießt den Zitronensaft langsam hinzu. Vorsicht, das kann stark spritzen.
Nun den Topf wieder auf den Herd stellen und den Saft langsam erhitzen. Den restlichen Zucker sowie die Ingwerscheibchen hinzugeben und regelmäßig umrühren. Der karamellisierte Zucker wird nicht anbrennen und sich wieder auflösen und eine herrliche Geschmacksnote geben.

Sobald der Saft kocht, ständig rühren und die Ingwerscheibchen rausfischen. Nach drei Minuten in abgekochte Fläschchen füllen.
Die Menge ergibt etwa 1,5 Liter Zitronen-Ingwer-Sirup.

Ich halte stets ein paar mehr Flaschen als nötig parat, denn aus unerfindlichen Gründen lässt sich die Litermenge nicht genau bestimmen :-)
   
       
 
       

(Griechische) Beilagen

       
 

Tsatsiki nach dem Rezept einer griechischen Freundin

1 Salatgurke
500 g cremiger Joghurt
ein ordentlicher Schluck NEMEON Olivenöl
1 kleine Zitrone
1 leicht gehäufter TL Knoblauchpüree (3-5 Zehen)
1 TL Zucker
Meersalz

Die Salatgurke schälen und über die Küchenraspel ziehen, das Gurkengeschnetzelte mit wenig Meersalz bestreuen und kurz stehen lassen, damit die Gurke schön Wasser lässt. Den Knoblauch ganz klein schneiden oder durch die Knoblauchpresse drücken. Die Zitrone saften. Dann alles zusammen mit dem Joghurt vermengen. Den Zucker beigeben, mit Salz abschmecken.
Zum Schluss einen kräftigen Schluck Olivenöl unterrühren, das gibt eine besonders cremige Konsistenz.

 
       
 

Griechischer Bauernsalat (Χοριατικι)

1 Gurke
4-5 Tomaten
1 grüne Paprika
1 mittelgroße rote Zwiebel
Kalamata-Oliven nach Belieben
1 Scheibe Feta
1 Zitrone
NEMEON Olivenöl
Meersalz, Pfeffer, Oregano

Die Menge ist gedacht für 4 Personen als Beilage oder als leichtes sommerliches Hauptgericht für 2 Personen mit frischem Brot.
Gurke, Paprika und Tomaten in nicht all zu kleine Stücke schneiden und in eine Salatschüssel geben. Die Zwiebel halbieren und in schmale halbe Ringe schneiden. Alles vermengen und mit NEMEON Olivenöl, Zitrone und den Gewürzen anmachen.

In Griechenland werden die nicht entsteinten Oliven am Ende der Zubereitung über den Salat gestreut und die Scheibe Feta im Ganzen aufgelegt. Hier gern noch einen Schuss Olivenöl drüber geben.

 
       
 

Melitsanosalata oder Auberginenpüree

2 Auberginen
1 Zwiebel
250 ml NEMEON Olivenöl
1 EL Zitronensaft
2 EL Essig
Oregano, Meersalz, Pfeffer
1 Bund glatte Petersilie, gehackt
1/2 TL Knoblauchpüree (1-2 Zehen)
Kalamata-Oliven für die Deko

Den Blütenansatz der Auberginen großzügig entfernen.Die Auberginen an jedem Ende etwa 2 cm abschneiden. Im auf 175°C vorgeheizten Ofen (Gas: Stufe 2) etwa 40 Minuten weich garen. (Besser auf dem Grill im Sommer langsam durchgaren lassen, das gibt ein herrlich rauchiges Aroma.)
Die Haut abziehen. Die abgekühlten Früchte halbieren, die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch grob würfeln. Die Zwiebel schälen, würfeln und in etwas Olivenöl anschwitzen. Auberginen, Zwiebel, Oregano und Knoblauch im Mixer pürieren. Das Olivenöl langsam zugießen und weiter rühren, bis ein cremiges Püree entsteht. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Essig und Petersilie abschmecken und kühl stellen.
Das Püree kann einen Tag vor Verzehr zubereitet werden, dann ist es herrlich durchgezogen. Mit Kalamata-Oliven garniert servieren.

   
       
 

Walderdbeer-Rauke-Salat mit gerösteten Pinienkernen

Zutaten

2 gute Handvoll Walderdbeeren
1 Bund Rauke
Pinienkerne
NEMEON Olivenöl
Brombeer-Basilikum-Balsamessig
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Pinienkerne in einer trockenen (!) Pfanne anrösten.
Die Walderdbeeren und die Rauke abspülen. Die Erbeeren in eine Salatschüssel geben, die Rauke klein schneiden und dazu geben.

Etwa 3-4 EL BB-Balsamessig und einen kräftigen Schluck Olivenöl hinzugeben. Dann noch die gerösteten Pinienkerne hinzu, mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Fertig! Schnell und lecker.
 
       

Bunte Hauptgerichte aus aller Welt

       
 

Gefüllte Tomaten / Paprika / Gurken / Zwiebeln ...

2 feste Fleischtomaten
2 Paprikaschoten
1 Gurke
1/4 Tasse Kritharaki (griechische Reisnudeln)
1 Zwiebel
250 g Bio-Hackfleisch
NEMEON Olivenöl
Meeralz, Pfeffer, Oregano, Petersilie
etwas Zucker

Gedacht für 2 Personen. Von den Tomaten oben einen Deckel abschneiden und die Tomaten mit einem Löffel aushöhlen, das Tomatenfleisch aufheben.
Die Gurke der Länge nach halbieren und mit einem Löffel aushöhlen. Von den Paprikaschoten ebenfalls einen Deckel abschneiden und die Rippen und Kerne entfernen.

Zubereitung der Füllung:
Die Zwiebel fein schneiden. NEMEON Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Das Bio-Hackfleisch hinzufügen und anbraten. Dann die Kritharaki und gut die Hälfte des zerkleinerten Tomatenfleisches hinzugeben. Nach persönlichem Geschmack würzen. Das Ganze mit einer Tasse Wasser übergießen und ca. 15 - 20 Minuten zugedeckt garen lassen. Anschließend abschmecken und eventuell noch nachwürzen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C Grad vorheizen.
Die Füllung in die ausgehöhlten Tomaten und Paprika und Gurken geben. In eine Backform mit Deckel gibt man NEMEON Olivenöl bis der Boden bedeckt ist und legt anschließend die gefüllten Paprika, Tomaten und Gurken hinein.
Etwa eine Stunde garen lassen.

 
       
 
 

Spaghettini mit Salbei und Knoblauch

2 mittelgroße rote Zwiebeln
2-3 Knoblauchzehen
ein Bund frischer Salbei
reichlich NEMEON Olivenöl zum anbraten
250-300 g Spaghettini (Kochzeit 5 Minuten!)
Pfeffer und Salz zum abschmecken

Reichlich Olivenöl (Classico) in der Pfanne erhitzen. Den Salbei nicht allzu klein schneiden, ins heiße Öl geben und scharf anbraten. Nach kurzer Zeit die gehackten Zwiebeln und den Knoblauch hinzugeben, alles schön kross anbraten.
Parallel hierzu schon mal das Nudelwasser aufsetzen und die Spagetthini maximal drei Minuten kochen.
Die Pfanne mit 2-3 Suppenkellen Nudelwasser ablöschen, die Spaghettini abgießen (nicht abschrecken) und in die Pfanne geben und ordentlich mit den Zwiebeln und dem Salbei durchmischen, zugedeckt noch ca. 2-3 Minuten auf kleiner Flamme weiter köcheln lassen, gelegentlich umrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

   
 
 

Papoutsakia (Schühchen)

Unsere vegetarisch/vegane Interpretation eines griechischen Rezepts

Gewürzmischung für Wasserbad

3 Lorbeerblätter
1 Zweig Oregano
1 Zweig Rosmarin
2 Knoblauchzehen, klein geschnitten
ca. 20 ml Sojasauce
1 TL Salz
1 TL Piment
1 TL Cayenne
1/2 TL Kümmel
1 Prise Zimt
1 Prise Garam Masala
Pfeffer

Zutaten

4 mittelgroße Auberginen
2 große Karotten
2 rote Zwiebeln
2 rote Spitzpaprika
reichlich Cherry-Tomaten
viel Olivenöl zum Anbraten (wir empfehlen unser Classico)
ca. 100 g Sojagranulat (trocken)
1 EL NEMEON Oliventraum
1 EL sonnengetrocknete Tomatenpaste
ca. 200 ml Ketchup (wir kochen einmal im Jahr unseren Jahresvorrat selber ein, alternativ geht sicherlich auch eine mild gewürzte Tomatensauce)
Parmesankäse oder Hefeschmelz
Pfeffer, Salz zum abschmecken

Zubereitung

Sojagranulat

Einen kleinen Topf mit sämtlichen Gewürzen füllen und mit ein wenig kochendem Wasser anrühren. Das Sojagranulat hineingeben und mit kochendem Wasser auffüllen, so dass es gut bedeckt ist. Gut durchrühren und zehn Minuten durchziehen lassen. Gelegentlich umrühren. Danach in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. Die Kräuterzweige und Lorbeerblätter entfernen.

Währenddessen schon mal den Backofen auf 200°C Grad Ober- und Unterhitze vorheizen, die Auberginen halbieren, mit einem Löffel aushöhlen und leicht salzen.

Füllung

Jeweils eine Karotte, Zwiebel und Spitzpaprika fein würfeln. Das Sojagranulat noch einmal kräftig im Sieb ausdrücken, in eine Pfanne mit viel Olivenöl geben und scharf anbraten. Sobald das Sojagranulat eine leichte Bräunung annimmt, das gewürfelte Gemüse zugeben und unter regelmäßigem Umrühren alles gut anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sauce

Für die Sauce kann das restliche Gemüse gern in etwas größere Stücke geschnitten werden. Die Zwiebeln, Paprika und Karotten scharf anbraten, danach die Temperatur reduzieren. Die Cherry-Tomaten halbieren und mit einkochen. Oliventraum, sonnengetrocknete Tomatenpaste und Ketchup hinzugeben und alles noch mal aufköcheln. Je nach persönlichem Geschmack kann gern noch eine Zehe Knoblauch kleingehackt dazu gegeben werden. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die gefüllten Auberginenhälften in eine Auflaufform legen und mit der Sauce übergießen. Diese dann abgedeckt in den Ofen geben. Nach etwa 40 Minuten den Deckel der Auflaufform entfernen und entweder Parmesan oder Hefeschmelz auf die Auberginen geben und ca. weitere 20-30 Minuten backen.

Wir essen hierzu am liebsten Rosmarinkartoffeln.

   
 
 

Pesto-Kartoffeln

Pesto
1 Bund Rucola
1 gehäufter TL Knoblauchpüree (4-7 Zehen - nach persönlichem Geschmack)
ca. 80 g Walnüsse
reichlich NEMEON Olivenöl
Meersalz

Sauce
2 rote Zwiebeln
3-4 Frühlingszwiebeln
3 große Karotten
Cherry-Tomaten, viele
NEMEON Olivenöl zum anbraten
Meersalz, Pfeffer

Kartoffeln

Zubereitung Pesto

Den Rucola trocken reinigen (nicht waschen) und zusammen mit den Walnüssen und dem Knoblauchpüree in einen Mixer geben, grob vorhacken und mit Olivenöl auffüllen, noch mal kräftig durchmixen. Mit Salz abschmecken.

*und wenn es mal etwas schneller gehen soll, kann man auch einfach eine Olivenpaste oder einen Oliventraum verwenden

Zubereitung Sauce und Kartoffeln

Zwiebeln und Karotten schälen und klein hacken. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Alles in einer Pfanne mit Olivenöl scharf anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sauce in eine Auflaufform geben und die Cherry-Tomaten hinzu geben.
Die Kartoffeln schälen und zu 3/4 in schmalen Scheiben einschneiden. Das Pesto in die Schnitte füllen und die Kartoffeln ebenfalls in die Auflaufform legen. Die Auflaufform in den vorgeheizten Ofen stellen und abgedeckt ca. 45 Minuten bei 200°C Grad Ober- und Unterhitze backen. Danach die Abdeckung abnehmen und weitere ca. 15-20 Minuten backen.
   
 
 

Kürbis-Quickie

schmackhaft, regional, saisonal

Zutaten

1 Hokaido
1 Aubergine
1 Süßkartoffel oder 2-3 mittelgroße Kartoffeln
2-3 rote Zwiebeln
10 Zehen Knoblauch
NEMEON Olivenöl
Kürbiskernöl
Kräutersalz
Pfeffer
Oregano
Sesam

Zubereitung

Man nehme zwei kleine Schälchen, gieße in die eine reichlich Olivenöl, und setze dieses mit Kräutersalz, Oregano und einer gehackten Knoblauchzehe an. In die andere gieße ich einen Mix aus viel Olivenöl und etwas Kürbiskernöl und würze diese Ölmixtur mit Kräutersalz, Pfeffer und ebenfalls einer gehackten Knoblauchzehe.
Danach die Aubergine und die geschälte Süßkartoffel in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Den Kürbis halbieren und die Kerne entfernen, in 1-2 cm dicke Stücke schneiden.
Den Ofen auf 180°C Grad vorheizen.
Die Öle dürften jetzt gut durchgezogen sein. Die Süßkartoffel und Auberginen in die Schale mit dem Knoblauch-Oregano-Olivenöl tunken und die Kürbisspalten mit einem Pinsel mit dem Oliven-/Kürbiskernöl großzügig einpinseln. Die Zwiebeln nicht schälen, halbieren und mit der geschnittenen Seite das restliche Öl aus den Schälchen aufwischen. Alles auf ein Backblech legen und die Kürbisspalten noch zusätzlich mit Sesam bestreuen. Bei 180° Grad ca. eine 1/4 Stunde backen, dann die restlichen Knoblauchzehen ungeschält einfach dazwischen streuen und weitere 30 Minuten backen.
   
 

Veganes Moussaka

Zeitintensive Zubereitung

Zutaten

2 Auberginen
5-6 große Kartoffeln
4 große, vollreife Tomaten
1 große, rote Zwiebel
1 gehäufter TL Knoblauch-Püree
80 g Sojagranulat
2 gehäufte EL Grünkern
NEMEON Olivenöl
2 EL Tomatenmark
ca. 200-250 ml trockener Rotwein
ca. 1/2 L Hafermilch
2 EL Mehl
Pfeffer, Meersalz, Piment, Zimt, Oregano, Lorbeer, Kreuzkümmel, Muskatnuss

Zubereitung

Grünkern fein mahlen und in einer trockenen Pfanne unter gelegentlichem Umrühren anrösten bis dieser eine leicht bräunliche Färbung annimmt (das gibt dem Essen eine herrlich rauchige Note). Danach zur Seite stellen.

Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Auberginen waschen und ebenfalls in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden, beides zusammen in einer Auflaufform mit einer kräftigen Prise Meersalz vermengen und etwas durchziehen lassen.

Währenddessen den Sud für das Sojagranulat vorbereiten (siehe Papoutsakia-Rezept).

Wegen der unterschiedlichen Garzeit der Kartoffel- und Auberginenscheiben diese nacheinander in einer großen, flachen Pfanne mit Olivenöl beidseitig gut anbraten. Die Auberginenscheiben benötigen etwas mehr Öl, da sie sich zu Beginn der Bratzeit stark vollsaugen. Danach beides zur Seite stellen.
Während der Anbratzeit des Gemüses kann man die Tomaten und Zwiebeln schon mal in kleine Würfel schneiden.
Dann das Sojageschnetzelte noch einmal kräftig im Sieb ausdrücken, die Lorbeerblätter entfernen und in reichlich Olivenöl scharf anbraten. Nach etwa 3-4 Minuten kann man die Zwiebeln und das Tomatenmark hinzugeben und mit anbraten. Wenn das Sojageschnetzelte eine gute Färbung hat und die Zwiebeln glasig sind, löscht man das ganze mit einem kräftigen Schluck Rotwein ab, kurz aufköcheln lassen, schließlich die Tomatenwürfel, Knoblauchpüree und den gerösteten Grünkern hinzugeben. In der abgedeckten Pfanne ca. 10 Minuten auf kleiner Flamme einköcheln. Mit Salz, Pfeffer, Oregano, Piment, Kreuzkümmel und einer Miniprise Zimt abschmecken.

Schließlich den Boden einer Auflaufform mit ein wenig Sauce bedecken und abwechselnd, Auberginen, Kartoffeln und Sauce aufschichten.

Der Backofen kann jetzt schon auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Pfanne gut restentleeren, noch einmal einen kräftigen Schluck NEMEON Olivenöl darin erhitzen, zwei bis drei Lorbeerblätter hineingeben und mit Mehl anschwitzen, bis das Mehl eine ganz leichte Färbung annimmt, nun vorsichtig unter ständigem Rühren mit der Hafermilch aufgießen und mit Salz, Pfeffer und einer kräfigen Prise (am besten frisch geriebener) Muskatnuss abschmecken. Das ganze aufköcheln lassen, bis eine schön cremige Konsistenz entsteht. Diese Sauce nun über das aufgeschichtete Moussaka geben und mit einer dünnen Schicht Paniermehl* bestreuen.

Das Ganze darf nun für ca. 45 Minuten in den Ofen.

*Wir machen unser Paniermehl immer selbst, in dem wir unser trockenes Brot im Küchenhäksler fein mahlen.

   
       
 

Chicorée aus dem Ofen

Zutaten

4 Chicorée
4-6 frische Tomaten (alternativ Dosentomaten, diese bitte waschen)
2 rote Zwiebeln
1 Karotte
ein wenig klein geschnittener Knollensellerie
Olivenöl
1 EL Mehl
150 ml Soja- oder Hafercuisine
1 EL Cashewmus
6 EL gehackte Walnüsse (oder Nussmix)
Salz, Pfeffer, Senf, Kräuter nach persönlichem Geschmack

Zubereitung

Die Zwiebeln und Karotten schälen und klein schneiden. Vom Knollensellerie ein schmales Scheibchen abschneiden und sehr klein schneiden. Alles zusammen in einer Pfanne mit etwas Olivenöl scharf anbraten. Währenddessen die Tomaten klein schneiden und zu dem angebratenem, restlichen Gemüse in die Pfanne geben. Falls Sie keine Tomaten zu Hause haben sollten, es funktioniert auch mit Dosentomaten, nur spülen Sie diese vorher ab, das nimmt etwas den "dosigen" Geschmack.
Nun wird der Chicorée halbiert und in die Pfanne gelegt, etwas Wasser hinzufügen, so dass der Boden gerade eben bedeckt ist.
Salz und Pfeffer hinzugeben und etwa 10 Minuten mit Deckel köcheln lassen.

In einer kleinen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, das Mehl anschwitzen und mit der Soja- oder Hafercuisine sowie dem Senf verrühren und etwas andicken lassen.

Den Chicorée aus der anderen Pfanne in eine Auflaufform legen. Die angedickte Sauce mit dem Sud aus der Pfanne vermengen, noch einmal kurz aufkochen und mit Pfeffer, Salz und Kräutern (6-8 Kräutermischung) abschmecken. Über den Chicorée gießen und mit den gehackten Nüssen bestreuen.

Bei 180° C im vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten backen.

Bei uns gibt es Pellkartoffeln dazu.
 
       
 

Inhaltsverzeichnis

Grundrezepte

Paniermehl
Knoblauchpüree
Minz-Öl
Rucola-Pesto
Zitronen-Ingwer-Sirup

(Griechische) Beilagen

Tsatsiki
Bauernsalat
Auberginenpüree
Walderdbeer-Rauke-Salat

Hauptgerichte aus aller Welt

Gefülltes...
Papoutsakia
Spaghettini mit Salbei und Knoblauch
Pesto-Kartoffeln auf Tomatensauce
Kürbis-Quickie
Moussaka
Chicorée aus dem Ofen
 
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